Die Praxis

"Das einzige was Du sagen kannst ist: 'Ich bin'.
Alles andere sind Konzepte...."
           Ramesh Balsekar

Oder auch:

Möge ich erwachen,

mögen alle Wesen erwachen.

Möge ich glücklich sein,

mögen alle Wesen

glücklich sein.

Tibetisches Gebet

 

und:

'What to do' oder 'Watt nu?'

 

"Es kommt nicht darauf an was du tust,

sondern was du 'nicht' tust!"

Carlos Castaneda's Don Juan

oder:

 

'Sitting silently, doing nothing,

and the grass grows by itself....'

Osho's Lieblingszitat aus dem Zen

 

auch:

 

Nichts tun,

nichts forcieren,

nichts wollen,

- und alles geschieht von selbst.

Lama Gendün Rinpoche







 

Für Aussenstehenden stellt sich natürlich die Frage,

worum geht es überhaupt mit der Praxis die hier vorgestellt wird,

und wohin zielt es ab?



Nun, es geht einfach um

Freiheit!


Oder auch anders gesagt:


um die Befreiung gebundener Energie!


Um den

wahren,ursprünglichen Zustand


jeden Individuums
- so wie es ist - !!!



Eine mächtige Erfahrung ist hier, um mit den Worten Carlos Castanedas zu sprechen,

der Stillstand des inneren Dialogs.

Oder kräftiger gesagt,

die Auflösung des inneren Geschwätzes!

Und das wiederum bewirkt die Realisierung des 'Sein's'!

Denn wir sind alle im 'Werden' fixiert. Und bestehen aus 'Sein'.

Eine leidensvolle Trennung.

Gewahrsein in Stille ist die himmlische Pforte,

um dann mehr und mehr in enspannter Gegenwärtigkeit

offen und freudvoll zu leben und auch so zu sterben!

Vom 'Mind' zum 'No-Mind', wie Osho zu sagen pflegte.




 

Ausgangspunkt und Kern der Praxis ist:

'Bewußtheit-Gewahrsein-Hier-Jetzt'

in Achtsamkeit,

kurz:

'entspanntes Gegenwärtigsein',

ebenso Freundlichkeit und Mitgefühl

sich selbst und anderen gegenüber.





Der Dzogchenmeister
Dilgo Khyentse Rinpoche
beschreibt es wunderbar so:

'Die tägliche Praxis ... besteht darin,
einfach eine sorglose Akzeptanz zu entwickeln,
eine grenzenlose Offenheit gegenüber allen Situationen.

Offenheit sollte als die Spielwiese unserer Emotionen erlebt werden
und wir sollten ohne Künstlichkeit, Manipulation oder Strategie
auf andere zu gehen. Wir sollten alles total erfahren
und uns nie in uns selbst zurückziehen,
so wie ein Murmeltier sich in seinem Loch versteckt.

Diese Praxis setzt enorme Energie frei,
die normalerweise durch den Prozess festgehalten wird,
feste Bezugspunkte aufrechtzuerhalten.
Durch den Prozess des Bezugnehmens
ziehen wir uns von der direkten Erfahrung
des täglichen Lebens zurück.

Im Moment präsent zu sein, kann Furcht auslösen.
Aber indem wir das Gefühl der Furcht mit völliger Offenheit
willkommen heißen, durchtrennen wir die Barrieren, die durch
gewohnheitsmäßige emotionale Muster entstehen.

Wenn wir in der Praxis den Raum entdecken,
sollten wir das Gefühl entwickeln,
uns selbst völlig für das gesamte Universum zu öffnen.

Wir sollten uns mit absoluter Einfachheit
und Nacktheit des Geistes öffnen.

Dies ist die mächtige und gewöhnliche Praxis,
die Maske des Selbstschutzes fallen zu lassen!'



 

 

 




Nachdem ich hier geistige Grundhaltungen vorgestellt
und das Feld skizziert habe,
möchte ich meine Praxis kurz vorstellen.


Möge es Inspiration sein
und zur Selbsterforschung ermutigen!



Wie schon häufig angemerkt:

Achtsamkeit und Gewahrsein
ist der zentrale Punkt innerer Arbeit.

Dieses wird durch die Meditationsformen
geankert, gefestigt und stabilisiert.

Hier möchte ich besonders alle Meditationen von Osho Rajneesh vermerken,
besonders die Dynamische und die Kundalini - Meditation.
Schon allein diese beiden Meditationen regelmässig angewandt,
fördert Bewusstheit ebenso, wie auch das gesamte
Körper-Geist-System energetisiert wird
und dadurch sich harmonisiert!
Da wird erlebt, daß Medizin und Meditation
nicht nur buchstabenmäßig etwas miteinander zu tun haben.
Mehr darüber hier!


Natürlich sind die klassischen Meditationsformen
der zentralen Absicht arbeitstechnisch am nächsten:
Za-Zen, Vipassana, 'Shine'-Übungen ebenso
wie alle anderen Visialusierungs- und Versenkungsmethoden
der yogischen, hinduistischen, buddhistischen
oder taoistischen Tradition.

Meine Empfehlung:
Nach Holzhacken oder Jogging,
eine Stunde Za-Zen im Vipassana-Stil wie hier beschrieben!


In meinem Leben war die erste bewußte
Übungsmethode Richtung Meditation Hatha-Yoga.
Ich eignete mir es aus dem Buch 'Denke daran, sei jetzt hier'
eine Übungsfolge an, welche ich heute noch praktiziere.
Diese Buch wird weiter unten nochmal vorgestellt.
Dieses Yoga ist die klassisch-indische Gymnastik,
die heute an jeder Volkshochschule gelehrt wird.
Dehnen und Strecken, mit Muße regelmäßig genossen,
entspannt den Körper und Geist, reinigt und energetisiert zugleich.
Rauch- und Trinkexzesse sowie destruktive Verhaltensmuster
fallen von einem ab wie Blätter im Herbst! Unglaublich....
Mehr davon hier.

Eine andere Form, zum Yogasystem zugehörig,
ist der Sonnengruß (Surya Namaskar).
Eine Folge von Zehn aus dem Stand heraus agierenden
Streck-Dehn-Übungen, die ich mit der
folgenen Übung kombiniere.
Die 'Fünf Tibetern', ebenfalls eine Bewegungsfolge,
die einfach und schnell alle Teile des Systems
anregt und harmonisiert.
Ich liebe sie, wegen ihrer Kürze und Effizienz,
und celebriere sie jeden Morgen!
Für mehr Information darüber
bietet diese Adresse!

Von Anfang an war ich fasziniert
von den Erzählungen Carlos Castanedas.
Versteckt oder offen, tauchten dabei
immer wieder Beschreibungen seltsamer Körperhaltungen
und Bewegungen auf. Mitte der 90er Jahre wurden sie
der Öffentlichkeit präsentiert:
die magischen Bewegungen der Zauberer,
'Tensegrity' genannt!
Nach einem eindrucksvollem Einführungsseminar damals in Berlin
führe ich sie nun in verschiedenen Sequenzen täglich aus.
Man kann es als karatemäßiges Qi-Gong
mit Aerobiccharakter beschreiben
und ob es tatsächlich dann
zum plötzlichem 'Spurwechsel' kommt... how knows...!
Vielleicht ist es ja der genialste Akt
des 'einen an die Nase herumführen' vom
alten Trickser und Meister Don Carlos....!
Ich bleib dran, bis ich mehr weiß....
...und wer noch mehr wissen will,
hier direkt!


Die ultimative Kombination aller vorherigen Methoden
ist die Kampfkunst! Mich hat das Aikido angezogen
und da kann ich gar nichts mehr dazu sagen...
andere sind da besser: wem es interessiert...:
schau mal hier rein!

Das Atmen nicht vergessen! Atem beobachten...
Tief Atmen, rhythmisch Atmen...
Vom ersten bis zum letzten Atem begleitet es dich.
Die Brücke, innen - außen.
Unter den vielen Atemmeditationen und Techniken
ist das Rebirthing nach Leonard Orr
oder die holotrope Atemtherapie nach Stanislaw Groff,
weltweit sehr bekannt.
Ebenso das Intuitive Atmen nach Karl Scherer,
was ich hier besonders vorstellen möchte:
...atmen...und klicken..!

Was aber genauso für mich wichtig war und ist,
sind Therapie- und Meditationsgruppen.
Eine weitere ultimative Kombination aller Methoden.
Hier geht es um Begegnung, Klärung, Integration
und um gemeinsame Unterstützung.
Hier entfaltet sich die spiegelgleiche Weisheit.
Und hier lernst Du, was nicht alleine gelernt werden kann.
Hier ist es schier unübersehbar in der Auswahl.
Jede Lehre, Methode, Gruppe, Schule oder Richtung
bietet auch Seminare und Ausbildungen an.









Für den Interessierten dieser Themen bietet sich
übrigens heutzutage ein riesiges Feld von Angeboten dar!
Einschlägige Publikationen für diese Szene
gibt es heute in jeder Stadt und jedem Landbezirk,
wie zum Beispiel der Monatsanzeiger 'KGS' (Körper, Geist, Seele).
Sogar Krankenkassen und Volkshochschulen
bieten Arbeitstechniken aus diesem Gebiet an
(Yoga für Anfänger oder Tai-Chi Aufbaukurs....).
Ebenso haben sich die etablierten
Religionsgemeinschaften diesem Thema geöffnet
('Die katholische Kirchengemeinde lädt zur Vespermeditation ein....').




Literatur gibt es hierzu beim näheren Hinschauen
inzwischen auch unübersehbar wie Sand am Meer.
Da kann ich nur meine Favoriten und Lieblinge mal vorstellen:
(...und selbst hier kann ich nicht vollständig alles anführen!)

Leitfaden, Erinnerer und Inspiratoren waren und sind
alle Bücher von Osho.


Eines meiner ersten spirituellen Bücher in Theorie und Praxis,
war mein heißgeliebtes 'Denke daran: Sei jetzt hier'
von Ram Das (Richard Alpert),
Ob es noch auf dem Ladentisch zu kaufen gibt,
weiß der nächste Buchhändler!

Ein weiterer Edelstein ist Chögyam Trungpa!
Auch hier letztendlich alle Publikationen
eindrucksvoll und inspirierend. > Hier möchte ich auch Pema Chödrön
eine Schülerin Chögyam Trungpa's,
zum Lesen empfehlen. Aus der Zen - Tradition noch angemerkt:
Gempo Merzel 'Durchbruch zum Herzen des Zen'
Auch dieses wundervolle Buch ist eines, welches eigentlich
für ein Leben genügt, beherzigt zu werden,
der Rest wäre dann Praxis!

Zuguterletzt ein Literaturhinweis zu einem umstrittenen Autor
und geheimnisvollem Themengebiet:
'Die Lehren des Don Juan'
von Carlos Castaneda.


Noch gezielter, für die praktische Anwendung des Lesers gedacht,
geht Victor Sanchez auf 'Die Lehren des Don Carlos' ein.






Zum Abschluss nochmal eine Anleitung,
die über 10.000 Jahre (!) alt ist
und die essentielle Sicht und Erfahrung
aller authentischen Weisheitslehren beinhaltet:



Die Leidenschaft in ihrer eigenen Natur belassen, ist die Methode.

Wenn Du erkennst,

dass es keine Trennung zwischen den Leidenschaften

und dem reinen Zustand des Geistes besteht,

so erfährst Du den Zustand der Erleuchtung.

"...."

Wenn Du Unglücklich bist, so verweile ganz und gar im Unglücklichsein;

Wenn Du Glücklich bist, so verweile ganz und gar im Glücklichsein;

Wenn Du Krank bist, so verweile ganz und gar im Kranksein;

Wenn Du Hungrig bist, so verweile ganz und gar im Hunger;

Wenn Du Angst hast, so verweile ganz und gar in der Angst;

Wenn Du irgend etwas nicht magst,

so verweile ganz und gar im Zustand des Nichtmögens;

Dies ist der grosse Wind...

 

...wenn die Vision zu Deinem Freund wird, so befreie Dich.

Alles wird dann zu einem Segen für Deine Praxis.

 

aus dem 'Zerbu' des 'Zhang-Zhung Nyan Gyud' des Bön - Dzogchen

 







 

Folgenen Menschen möcht ich noch einmal besonders danken, die mir auf dem Weg geholfen haben und spirituelle Praxis vermittelten.

Da wären: meine Eltern, Hildegard und Max, ohne ihre Hilfe hätte das Leben so gar nicht stattgefunden.

Oskar machte mich mit den 'Teacherplants' vertraut und Karlo überreichte mir den ersten 'Trip'. Ohne sie wär ich um einiges ärmer und vieles wäre gar nicht geschehen.

Es sind wundervolle Leute....!

Meinen tiefen Dank auch an Ma Bela. Ohne sie kein mystischer Strand auf Naxos, kein Bhagwan, Osho's Buddhafeld und alles was sonst noch passierte.

Ebenso Dank an Ma Yoga Sudha. Sie initiierte mich in 'Sannyas' und den 'Spirit', der durch Osho floss.

Und überhaupt: Osho, ...tiefste Dankbarkeit.. durch ihn erfuhr ich, was Leben noch ist.
Die zarte Rose der unkonditionierten Liebe im Mittelpunkt des Herzens und der flüchtige Hauch der Wirklichkeit, die ich durch Ihn kosten durfte.

Auch der powervollen Margo Anand ein Dankeschön. Durch sie wich die Angst vor Begegnung und durch sie konnte ich erleben, dass Sexualität auch ein mächtiges, spirituelles Fahrzeug ist. Saftiger als alles andere!

Dank auch an Ma Pradeepa für ihre liebevolle Meditationsbegleitung in den Retreats.

Auch Bodhigyan Ziegler darf ich nicht vergessen, schließlich half er mich zu erinnern(!?)

Und Gempo Merzel, dieser kalifornische Zenmeister, der mich in Rinsai- und Soto-Zen einführte:

"Was ist der Unterschied von Buddha, Bhagwan und mir...und was ist nicht der Unterschied von Buddha, Bhagwan und mir?".....

"Muuu...!"
Die Gleitbahn ins Zentrum!

Nochmals auch Dank an Karl Scherer für sein 'connecten' mit dem Tibetischen und seine Darlegungen
(auch der buddhistischen Internas) und sein Bemühen, mich die erschreckende, spiegelgleiche Weisheit erfahren zu lassen.

Ein besonderen Dank an Frank Natale, durch seine spezielle Art der Präsenz, die Musik seiner Tranceevents und Inspiration, vermochte vieles in mir zu Integrieren und zeigte mir selbst überraschenderweise, meine eigene, wundervolle Kreativität.

Ebenso möchte ich es nicht missen, mein Dankeschön an Johannes Schinkel und Manolo auszudrücken, haben sie doch mir die Weisheit, Tiefe und Kraft der geheimnisvollen Tolteken nähergbracht.

'Wir sind Kinder der Sonne, unsere Aufgabe ist es zu strahlen.'

Auch das Aikido bei Wolfgang, die Korrekturen der Technik von Aikido -Meister Asai und die Belehrungen von Gerhard Walter: Stabilität und Leichtigkeit führt zum Fluss...! (tief stehen - tief gehen... das wirkt immer noch wie ein Mantra in mir)

So auch Sw. Pramata und Ujaval vom Seminarhof Oberlethe ein herzliches Dankeschön. Haben sie doch viel von sich und ihrer Lebenskunst gezeigt und weitergegeben.
Ebenso Baba Purnananda, ...Silence is golden...und endlich gibt es nichts zu tun....Seine 3-Stunden-Sitzungen sind wahre Inspiration. Seitdem finde ich auch Fernsehgucken nicht mehr anstrengend....!

Da darf ich auch ShantiMayi nicht vergessen, die mir das Gayatri Mantra initiierte.
Möge es auch weiterhin seine segensreiche Kraft verströmen.

Auch Frank Fieß vom Institut für Lebenskunst und Tantra ein Dankeschön.
Durch ihn fand ich wieder Mut und neue Kraft.

Zu guter letzt noch ein Dankeschön an meinem Freund Sw. Dhyan Sakshi, bekannt auch als Rudolf Fridum. Er führte mich in die westliche Esoterik ein und machte mich mit dem analogen Weltbild und der Astrologie als Urprinzipienlehre bekannt. Außerdem war er ein jahrelanger Begleiter und Freund, mit dem ich auch mal 'Orgasmusprobleme' diskutieren konnte. Ein Schatz... wie alle auf dem Weg... und die vielen noch Ungenannten, die alle das Leben bereichern.

Mögen sie alle glücklich sein!

 

HO!

 




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